[#104] Die brettagogen-Flops des Spielejahrgangs 2019 – Sonderfolge

Guten Morgen liebe Klasse,

Es ist wieder diese Zeit im Jahr. Ganz Brettspiel Deutschland atmet nochmal durch, bevor in wenigen Wochen mit der Vergabe der Spiel des Jahres Preise so mehr oder weniger allgemein anerkannt der Spielejahrgang endet. Das ist DIE Gelegenheit, Ballast-Titel der letzten 12 Monate mental abzuwerfen und jeweils in eine Flop 10 zu packen, was wir also auch gemacht haben.

Komischerweise – da Audiosetup unverändert – gab es wohl ein Mikrofonproblem bei Herrn Wagner – wir bitten die ungewohnt schlechten Stellen zwischendrin und den generellen Klang zu entschuldigen. Nichtsdestotrotz, man kann es hören und deshalb:

Viel Spaß mit der Sonderfolge 104!

– die brettagogen –

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Intro/Outro Musik: Bubens van Lyk

7 Kommentare

  1. Hallo!

    Damit noch mehr unterschiedliche Spiele zusammen kommen, hier nun in absteigender Reihenfolge meine Flop 10. Wie auch bei euch, sind das nur bedingt schlechte Spiele. Oftmals gab es den Platz auf der Liste, weil die Erwartung so groß oder der Ersteindruck so gut war.

    10: Die Tavernen im Tiefen Thal
    9: Chiffre
    8: Exit – Katakomben
    7: Outback
    6: Forbidden Sky
    5: Planets
    4: Adventure Island
    3: Las Vegas Royal
    2: Brikks
    1: Villainous

    Viele Grüße, Tobias

  2. Ich bin als Späthörer gerade mal bei der Hälfte, aber möchte schon mal was dazu sagen: Insgesamt wirklich interessant und ich höre euch super gern zu. Das Konzept passt und ist viel spannender als einer Auflistung der wirklich schlechtesten Spiele.
    Aber: Wenn man das Puzzeln bei einem Puzzle als Arbeit ansieht, die man reinstecken muss, kann man doch nicht wirklich von einem Puzzle enttäuscht sein. Da muss man schon arg merkwürdige Erwartungen haben. Das selbe gilt für Pulp Detective. Bei dem Kickstarter war doch zu 100% klar wie das Spiel sein würde. Wenn man das backt und dann erst diese Erkenntnis beim Regelstudium hat, kann man das kaum den Spiel anlasten. Ich glaube gern, dass dir das Spiel nicht gefällt, aber wie man davon enttäuscht sein kann, leuchtet mir überhaupt nicht ein. Wie bei Todd Sanders üblich gab es das doch sogar als PnP.
    “So ein Mist” funktioniert bei meinen Kindern tadellos. Ich war auch erst irritiert beim Lesen des Autorennamens. Man kann dem Spiel allerdings kein Push-your-luck-Element absprechen, denn das ist zweifelsfrei gegeben. Taktische Überlegungen gibt es aber tatsächlich nicht. Für eine Bewertung Top/Flop sind wir ja mal komplett die falsche Zielgruppe. Ich frage mich wie das bei euch gelandet ist.

  3. Jetzt bin ich durch und wurde wieder sehr gut unterhalten. Leider habe ich nicht annähernd so viel gespielt. Hier meine Flops:
    Coloma: Ich warte immer noch auf ein richtig gutes Westernspiel. Das hier ist es nicht. Den Grundmechanismus, dass eine Aktion schlechte wird nur weil sie ein anderer nimmt, ist einfach blöd. Das ist meist nicht wirklich abschätzbar und damit vor allem Glück.

    Foothills: Da kann ich mich gar nicht mehr so genau erinnern. Ich weiß aber, dass ich es wahnsinnig unübersichtlich fand. Zu oft lief es auch darauf hinaus, wer eine unattraktive Aktion als erstes macht, die dem anderen dann etwas Besseres erlaubt. Ewig nichts tun ist halt auch keine tolle Option.

    Hadara: Ist eigentlich ganz OK. Mir hatte Emara vom selben Autor aber so gut gefallen, dass ich hier etwas Ähnliches erwartet hatte. Kartensammelei ohne das auch nur etwas vom Thema durchkommt.

    Tal der Wikinger: Das habe ich mit meinem Sohn auf einer Messe probiert und es hat uns beide ratlos und enttäuscht zurückgelasssen. Mit einer Plasikkugel Kegel umkullern. Das soll jetzt ein prämiertes Spiel sein? Das ist gar nichts.

    1. Hi,

      danke für die ausführlichen Antworten. Schön, dass du gut unterhalten warst. Win/Win.

      Du nennst hier allerdings auch ein paar Titel, die ich erst zur 2020 Liste zählen würde und die nehmen wir erst noch auf.

      Gut Brett,
      Nico

  4. Achso zu Teo wollte ich noch meine Zustimmung geben. Eine Tabellenkalkulation als Spiel – so sieht zumindest der Plan aus. Ich hatte mich aufgrund des Autoren auch sehr darauf gefreut. Ich finde es aber auch unnötig kompliziert und an keiner Stelle elegant. Und dann noch das Bauen der Pyramide: Wenn ich die Aktion mache, können mir meine Mitspieler gern helfen die beste Stelle zu finden oder eben warten bis ich es selbst gefunden habe. Was das in so einem Spiel zu suchen hat erschließt sich mir gar nicht. Im Endeffekt ist die Aktion zufällig manchmal lohnender und manchmal nicht. Das mit seinen Bewegungen und den Mitspielern zu koordinieren ist aber nahezu unmöglich. Da ging’s wohl einfach um die Optik.

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