sba024 – Das große Beeple-Nominiertenraten 2018

Guten Morgen liebe Klasse!

Nicht mehr lange und es werden wieder die Nominierten für die verschiedenen Gewichtsklassen des Spiel des Jahres bekannt gegeben. Und da landauf, landab die Senftöpfe weit geöffnet sind, wird hier natürlich auch mit Senf nicht nur gekleckert, sondern richtig geklotzt. 7 – in Worten sieben (!) – Blogger tun hier kund, wen sie denn so vorne sehen.

Herzlichen Dank an die Zeit aller Beteiligten:

Christoph Post – Brettspielbox

Dirk Huesmann – Würfelmagier

Fabian Wießner – Spieleleiter

Jürgen Karla – spielbar.com

Oliver Sack – Spielevater

Andreas Buhlmann (Smuker) – Cliquenabend

Viel Spaß mit dieser Sonderfolge wünschen

-die brettagogen-

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Intro/Outro Musik: Bubens van Lyka

8 Kommentare

  1. Sorry, aber die Folge ist furchtbar. Böse überspitzt: “7 (SIEBEN!!) Männer spielen Bullshit-Bingo”.
    Taugt immerhin als Trinkspiel, immer einen Kurzen, wenn jemand “Aufforderungscharakter” sagt.
    Das Nominierungsorakel hat für mich persönlich sowieso nur begrenzten Unterhaltungswert, aber warum Mann eine siebenköpfige Runde zusammendengelt, ohne eine einzige Frau vors Mikro zu holen, kann ich nicht nachvollziehen und finde es ermüdend und ärgerlich.
    Dem Schniedel-Spezial mangelt es für mich also an Aufforderungscharakter und ich bin dann mal raus.

    1. Hi Steffi,
      vielen Dank für die offenen Worte! Schade, dass die Folge diesmal keinen hohen Aufforderungscharakter für dich hatte…

      Aber im Ernst: wir (und damit meine ich die Beeple Leute) hatten Lust, eine Art Beeple-Talk-Podcast auszuprobieren. Dass wohl weniger mehr gewesen wäre, ist uns auch aufgefallen und so groß wird die Runde nicht mehr werden – keine Bange. Nichtsdestotrotz – und ganz ohne Trotz – muss ich sagen, uns hat die Aufnahme an dem Abend Spaß gemacht (wir kennen uns alle untereinander) und darum geht es zumindest mir, wenn ich meinem Hobby nachgehe. Wenn es dann jemandem da draussen auch gefällt: gut, ansonsten kann ich da nur (ganz unsarkastisch) sagen, dass man dann ja abschalten kann – auch wenn das irgendwie plump ist, schon klar. Dass man es nicht immer jedem Recht machen kann, ist aber denke ich normal.

      Ehrlich gesagt bin ich gar nicht auf die Idee gekommen, dass man die Folge als “Schniedel-Spezial” (genialer Titel btw) auffassen könnte. Aber so ist man eben manchmal vernagelt, wenn man selber der nicht betroffenen Personengruppe angehört. Auch hier danke für das offene Feedback! Die Kritik ist angekommen und auch berechtigt. Sollte es ein (personalreduziertes) nächstes Mal geben, wird die Zusammensetzung der Gäste hoffentlich paritätischer sein.

      Zum Inhalt ist zu sagen: Klar sind die Ratefolgen immer ein Bullshit-Bingo und Namedropping – was auch sonst?! Mir stellt sich die aus ganz ehrlich gemeintem Interesse gestellte und unbeleidigte Frage, was du erwartest hast bzw. wie es inhaltlich hätte anders aussehen können?

      Ich hoffe, die nächsten Folgen werden wieder mehr Deinem Geschmack entsprechen und du hörst wieder rein. 🙂

      Viele Grüße und gut Brett! 🙂
      Herr Wagner

  2. Liebe Brettagogen,

    für mich war diese Folge auch keines der Allzeit-Highlights eures Podcasts. Aber trotzdem habe ich mich sehr gefreut, als ich den Upload gesehen habe und habe die fast zwei Stunden auch gerne angehört.

    Steffis Kritik an der Zusammensetzung der Runde kann ich insofern nicht nachvollziehen, da die Brettspielszene nunmal extrem männlich dominiert ist. Klar, es gib auch Bloggerinnen, aber die sind eben in der Unterzahl. Was mich eher gestört hat, ist der etwas statische Gesprächsverlauf. Wie noch nie habe ich mir die Frage gestellt, warum da so stark mit zugeteilten Rederechten gearbeitet wurde. Zumindest kam es mir so vor, denn eine lebhafte Diskussion kam kaum zustande. Dabei sollte das bei sieben Teilnehmern nur natürlich sein.

    Kennt ihr den Kölner Treff? Eine Sendung des WDR, bei der auch immer so fünf Leute in einer Runde sitzen und der Reihe nach von Bettina Böttinger interviewt werden. Da frage ich mich jedes Mal, wieso die Gäste nicht nacheinander zu ihr ins Studio kommen, denn Interaktion findet in der Runde (außer zwischen Moderatorin und Interviewtem) sowieso nicht statt. Verschenktes Potential. Ganz so schlimm ist es hier nicht, aber die Assoziation war da.

    P.S.: Natürlich sind die Quacksalber rot. Sonst ist der Kennerpreis echt ad absurdum geführt. Die Argumentation mit der Komplexität der weiteren Sets greift für mich nicht, da man diese ja gar nicht dazunehmen muss, wenn man nicht will. Es sind ja lediglich mitgelieferte Erweiterungen, die nichts über die Einstiegsschwierigkeiten ins Grundspiel aussagen.

    1. Hi Siedler, 🙂
      das Schwierige bei einer Podcastdiskussion ist der fehlende Blickkontakt. 😉 Man will dem anderen nicht reinfahren, weshalb jeder erstmal abwartet. Wenn da keiner zuteilt, gibt es schnell lange Pausen.

      Aber ja, es war schön statisch – aber auch unser erster Versuch. Gib uns ein paar Versuche. Falls wir etwas Ähnliches nochmal machen, haben wir jetzt Erfahrung und es wird hoffentlich besser. 😉
      Auch dir danke für die ehrliche Kritik. 🙂

      VG und gut Brett,
      Herr Wagner 🙂

    2. Moin Siedler,

      “Steffis Kritik an der Zusammensetzung der Runde kann ich insofern nicht nachvollziehen, da die Brettspielszene nunmal extrem männlich dominiert ist.”

      Aha. Dann findest Du bestimmt auch die Würstchenparty in Herrn Seehofern Heimatmuseum ganz prima oder zumindest völlig unproblematisch, weil Politik nunmal extrem männlich dominiert ist. Na Danke.

      Wobei das dringend geändert gehört, aber leider doch den Fakten entspricht. In Sachen Brettspiele haben wir offenbar sehr gegensätzliche Auffassungen von der “Szene”. Youtuber, Podcaster, Autoren, Grafiker usw. usf. sind offenbar überwiegend männlich. Für die Menschen, die gerne Brettspiele spielen und sich damit beschäftigen, erscheint mir das keineswegs so. In Spielerunden (meinen privaten als auch denen im Spielecafé), auf Brettspielveranstaltungen und Messen sehe ich total viele Frauen.
      Und eben deshalb finde ich die männliche Dominanz in “der Szene” so bedauerlich und wünsche mir, dass auch in meinem liebsten Hobby allmählich ganz selbstverständlich Frauen auch öffentlich stattfinden und in einer Runde von 7 Menschen, die über Brettspiele sprechen, ganz selbstverständlich auch Frauen dabei sind.

      Bei Dir klingt sowas von “da gibts halt kaum Frauen, isso, deal with it” durch. Wenn ich bereit wäre, mich mit dem momentanen Status Quo abzufinden, würde ich sagen “Joah, Männer sind halt Arschnasen. Isso. Gehe ich denen halt aus dem Weg.” Ich finde aber nicht, dass dieses Achselzucken uns gesellschaftlich und menschlich weiterbringt und würde mich weiterhin gerne um möglichst faires Miteinander auf allen Ebenen bemühen.

      Zumindest, was die rote Kategorie für die Quacksalber angeht, sind wir uns aber einig. Wenigstens was. 😉

      1. Hi Steffi,

        jetzt muss ich aber auch mal stänkern. Ich finde es ehrlich gesagt schade, dass bei dir da solche Aggressionen durchkommen. Ja, ich habe einen Schniedel, ein Würstchen, wie auch immer, aber stell dir vor, das habe ich mir nicht ausgesucht. Ich habe eine Tochter und lebe ihr jeden Tag im Haushalt, im Umgang mit anderen Menschen usw Gleichberechtigung vor.
        Ja, es waren nur Männer im Talk. Das lag aber daran, dass es ein Beeple Talk war und unsere vier Frauen im Netzwerk nicht könnten oder wollten (weil die Podcasttechnik fehlte). Ich habe 6 Freunde eingeladen und nicht 6 Männer! Ich hab ja gesagt, das nächste Mal kann man das besser planen, aber ich muss mir jetzt auch nicht ständig negatives Gebashe reingehen, weil ich nicht noch extra losgezogen bin, um eine wildfremde Quotenpodcasterin aufzutreiben. Das nervt nämlich ehrlich gesagt auch, als Mann in Sippenhaft genommen zu werden. Ja, es gibt Schowis und Arschlöcher, aber dafür können ich und mein Penis jetzt auch nix. Du bellst bei mir echt an den falschen Baum und das wüsstest du auch, wenn du mich persönlich kennen würdest.

        Versöhnliche Grüße
        Herr Wagner

        1. Lieber Herr Wagner,

          meine Entgegnung richtete sich explizit an den zitierten Eingangssatz von Siedler, weshalb ich auch unter dessen Kommentar auf “antworten” geklickt habe. Von daher bist Du auch nicht der angebellte Baum.

          Ganz nebenbei musst Du aber mit Kommentaren leben, wenn Du Deine Gespräche mit Freunden aufnimmst und veröffentlichst. Mich hat was gestört, das habe ich in meinem an Dich gerichteten Kommentar gesagt, vielleicht nicht wahnsinnig seriös formuliert, aber doch sachlich und m.E. konstruktiv. Ständiges negatives Gebashe geht dann doch nochmal anders, finde ich.

          Das verbale lapidare Achselzucken von Siedler fand ich tatsächlich ziemlich ärgerlich, aber der Kommentar richtet sich wie gesagt auch nicht an Dich.

          Liebe Grüße an Dich und Deinen Penis. 🙂

          1. Hi Steffi,

            alles gut. 😉
            Natürlich muss ich mit Kommentaren Leben und das mach ich auch ohne Probleme. Ich fand eben einfach nur schade, dass der Grundtenor gleich so angepisst klang. Wenn du mir sagt, das war eher lapidar als aggressiv gemeint, kann ich das einordnen (von der Sprache her) und dann ist das ja auch ok. 😉

            Ich werde die Grüße ausrichten bei Gelegenheit,
            Grüße zurück (nur von mir!),
            Herr Wagner 🙂

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